Das Spargesetz in der gesetzlichen Krankenversicherung bedroht auch Ihre hausärztliche Versorgung

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Worum geht es ?
Aktuell plant die Bundesregierung ein Spargesetz in der gesetzlichen Krankenversicherung, das auch Kürzungen in der hausärztlichen Versorgung vorsieht.

Zwei der vorgesehenen Maßnahmen würden die Hausarztpraxen besonders hart treffen:

-Die für die hausärztliche Versorgung und das Bestehen vieler Hausarztpraxen sehr wichtigen Hausarztverträge – auch Hausarztzentrierte Versorgung (HZV) oder Hausarztprogramm genannt – sollen finanziell eingeschränkt werden.

-Zur Stärkung der Hausarztpraxen wurde im vergangenen Jahr beschlossen, dass Hausärztinnen und Hausärzte für die Patientenversorgung vollständig vergütet werden. Diese so genannte Entbudgetierung soll nun in Teilen wieder zurückgenommen werden.


Diese Maßnahmen bedrohen auch Ihre Hausarztpraxis. Mit Ihnen gemeinsam wollen wir uns im Rahmen einer Protestkampagne gegen diese Kürzungsmaßnahmen wehren, sodass auch Ihre Versorgung weiterhin gesichert ist.


Warum sollten Sie mitmachen?
Die geplanten Kürzungsmaßnahmen gefährden auch Ihre Hausarztpraxis. Diese kämpft schon heute mit dem wachsenden Versorgungsdruck bei gleichzeitig stetig steigenden Kosten. Mit den finanziellen Einschnitten, die das Spargesetz vorsieht, wird es für Hausärztinnen und Hausärzte immer schwieriger werden, die Versorgung wie gewohnt
sicherzustellen – mit entsprechenden Folgen für Versorgung, Termine und Wartezeiten.


Wie funktioniert die Aktion und was können Sie tun?
Aktuell ist das GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetz im parlamentarischen Verfahren –Änderungen sind also noch möglich! Diese Zeit wollen wir nutzen, um die Politik auf die schwierige Lage, in die das Gesetz die Hausarztpraxen bringen würde, aufmerksam zu machen.
Über den QR-Code auf den Plakaten oder unter www.hausarztpraxen-retten.de gelangen Sie auf die Website der Protestkampagne der Hausarztpraxen. Dort braucht es nur wenige
Klicks:

  1. Geben Sie Ihre Postleitzahl ein. Über diese werden die für Ihren Wahlkreis
    zuständigen Bundestagsabgeordneten herausgesucht.
  2. Wählen Sie die Bundestagsabgeordneten aus, denen Sie schreiben möchten.
  3. Schreiben Sie eine E-Mail an die ausgewählten Abgeordneten oder nutzen Sie
    den Vorschlag des Hausärztinnen- und Hauärzteverbandes.